Kiel: 20. Kieler NierenWoche – 20 Jahre im Zeichen der Prävention

Nierenerkrankungen sind lautlose Killer – Vorbeugung sichert Lebensqualität

Bereits seit 20 Jahren findet im Frühherbst die Kieler NierenWoche statt – eine Präventionsveranstaltung, die 1999 von den Kieler Nephrologen und der Vertretung der Patienten, der Interessengemeinschaft Niere – Region Kiel, e.V. ins Leben gerufen wurde. Die in dieser Form in Deutschland einmalige Veranstaltung möchte die Nieren mit ihren vielfältigen lebenswichtigen Funktionen stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken und auf Risikofaktoren für (chronische) Nierenerkrankungen aufmerksam machen. Rund 20.000 Nieren-Checks wurden seit Beginn bei Besuchern der Veranstaltung durchgeführt. Auch die 20. Kieler NierenWoche steht wieder ganz im Zeichen der Prävention. Sie findet vom 11. – 14. September 2019 im Kieler Holstentörn statt.

Schätzungen zufolge leiden ca. 850 Millionen Menschen weltweit an Nierenerkrankungen – betroffen sind alle Altersklassen. Etwa jeder 10. Deutsche hat eine chronische Nierenerkrankung, jeder Zweite der über 75-Jährigen! Hoher Blutdruck und Diabetes sind die häufigsten Ursachen. Auch Übergewicht spielt eine wichtige Rolle.

Die Nieren nehmen im menschlichen Stoffwechsel eine zentrale Stellung ein. Sie steuern den Flüssigkeits- und Salzhaushalt des Körpers und produzieren Hormone zur Steuerung des Blutdrucks oder zur Bildung von roten Blutkörperchen. Ebenso aktivieren sie Vitamin D für den Knochenstoffwechsel. Als „Recyclingspezialisten“ trennen sie wiederverwertbare Substanzen von Stoffen, die ausgeschieden werden sollen. Der Transport von Flüssigkeiten, Salzen und Abfallstoffen in die Niere erfolgt durch das Blut. In der Niere werden diese Stoffe dann in einem komplexen Filtersystem aus Nierenkörperchen (Glomeruli) und Kanalsystemen (Tubuli) „bearbeitet“.

Die Nieren leiden still! Die Filterfunktion der Nieren ist lebenswichtig. Eine langanhaltende oder wiederholte Schädigung kann sich im Laufe der Zeit zu einer Niereninsuffizienz entwickeln, die Nieren arbeiten dann nur vermindert. Geht diese Leistung weiter zurück, können die Nieren irgendwann nicht mehr ihre Funktion als Blutfilter zur Entsorgung der Abfallstoffe im Organismus wahrnehmen. Das Fatale: Im Frühstadium chronischer Nierenerkrankung treten selten Symptome auf. So können bis zu 90 % der Nierenfunktion bereits verloren sein, bis die Patienten erste Anzeichen für eine Erkrankung spüren. Geschwollene Gelenke, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, verminderter Appetit oder schaumiger Urin können Hinweise auf eine chronische Nierenerkrankung sein. Wenn es die Nieren nicht mehr schaffen, Schlackenstoffe des Stoffwechsels aus dem Blut herauszufiltern, muss diese Aufgabe eine künstliche Niere – ein Dialysegerät – oder die Bauchfelldialyse übernehmen. Nur so wird das Überleben ermöglicht. Ein erheblicher Gewinn an Lebenszeit, Lebensqualität und Gesundheit kann bei diesen Betroffenen aber durch eine Nierentransplantation erreicht werden.


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Die Nieren verdienen Aufmerksamkeit! Im Rahmen der Kieler NierenWoche vom 11. – 14. September 2019 im Kieler Holstentörn können Interessenten ihre Werte für Blutzucker, Cholesterin, den Nierenfunktionswert Kreatinin und die Gomeruläre Filtrationsrate bestimmen sowie Ihren Blutdruck messen lassen – Parameter, die bei dauerhaftem Abweichen von den Normwerten zu „Nierenkillern“ werden können. Fachärzte beurteilen im persönlichen Gespräch vor Ort die Messergebnisse. Informationen und Auswertungen zu den Messergebnissen der einzelnen Risikofaktoren Cholesterin, Blutdruck, Blutzucker und dem Nierenfunktionswert (Kreatinin) finden Sie auf den Internetseiten der Kieler NierenWoche www.kieler-nierenwoche.de.
Eine Ernährungsberatung und Bioimpedanz-Messung gehören ebenfalls zum traditionellen Programm der Kieler NierenWoche. Die Bioimpedanzmessung dient der Bestimmung der Körperzusammensetzung (Körperwasser, fettfreie Masse, Fettmasse, Körperzellmasse, extrazelluläre Masse) des Menschen.
Prävention beginnt schon in der Jugend! Eine gesunde Lebensweise – gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Verzicht auf Nikotin, mäßiger Alkoholgenuss, Abbau von Stress und Hektik – und die regelmäßige Überprüfung der Gesundheitswerte beim Hausarzt fördern die Gesundheit der Nieren. Gesundheitsvorsorge hilft Risikofaktoren einzuschränken und Folgekrankheiten zu vermeiden.

Die Gesundheitsförderung muss dabei in möglichst jungen Jahren beginnen. Mehr als zwei Drittel der Jugendlichen fühlt sich zwar subjektiv gesund, doch Studien zeigen, dass gesundheitliche Risiken bei Jugendlichen zunehmen. So hat sich z. B. die Zahl der Typ-2-Diabetes-Neuerkrankungen bei Jugendlichen in den letzten Jahren verfünffacht. Ein erhöhter Blutdruck wird vor allem mit älteren Menschen in Verbindung gebracht. Zunehmend sind jedoch auch Kinder und Jugendliche betroffen – insbesondere, wenn Übergewicht besteht. Die Gefahr, im Erwachsenenalter an einem chronischen Nierenleiden zu erkranken, ist in diesen Fällen groß.

So klein und unscheinbar die Nieren auch sind, so groß ist ihr Einfluss auf die Lebensqualität. Die Nieren sind sensible Arbeiter und geniale Filter und deshalb besonders wertvoll und schützenswert – in jedem Lebensalter. Geben Sie acht auf Ihre Nieren und wirken Sie Risikofaktoren frühzeitig entgegen!
Mehr erfahren: www.Kieler-NierenWoche.de

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